|
Sehr geehrte Kunden und Partner von D&B Deutschland,
die sich zur Wirtschaftskrise ausgewachsene Bankenkrise bestimmte in den letzten Monaten einen großen Teil der öffentlichen Diskussion sowie das Handeln vieler Unternehmen. Wie in Krisen üblich kommen hier zwei Phänomene zum Vorschein.
Zum einen der Katastrophenvoyeurismus: Vor allem Medien, aber auch viele Experten und Wirtschaftsinstitute überschlagen sich derzeit mit zumeist negativen Meldungen zur Krise. Es gibt sogar Krisenticker, damit auch ja keiner die neuesten Unheilsprognosen verpasst.
Zum anderen geben Unternehmen nur sehr zögerlich Auskunft über Risiken in ihren Bilanzen. Diese Salamitaktik, so die Annahme der verantwortlichen Unternehmenslenker, hält die Einschnitte beispielsweise im Börsenkurs überschaubar. Jedoch verlängern solche Maßnahmen meist nur die Leiden und verhindern eine konsequente Aufarbeitung sowie einen entschlossenen Neuanfang.
Um das viel beschworene Vertrauen in das Funktionieren der Wirtschaft zu bewahren bzw. wieder herzustellen, sind diese beiden Phänomene Gift. Vielmehr sollten sich alle Beteiligten darum bemühen, realistische Aussagen und Prognosen zu treffen. Erfahren Sie hierzu mehr in diesem Newsletter.
Viel Spaß beim Lesen und Grüße aus Darmstadt
Martina Neumayr, Director Risk Management Solutions & Partner, D&B Deutschland
|