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Sehr geehrte Kunden und Partner von D&B Deutschland,
auf die Frage, wo wir uns derzeit konjunkturell befinden, gibt es nur eine definitive Antwort: zwischen Hoffen und Bangen. In den letzten Tagen keimt erster zarter Hoffnungsschimmer, dass sich der eiserne Griff der Wirtschaftskrise um die Konjunktur lockern könnte.
Die deutsche Exportindustrie sieht leichte Erholung bei den Auftragseingängen. Auch die Regierung denkt darüber nach, die Wachstumsprognose nach oben zu korrigieren. Derzeit liegt die Schätzung bei einem Minus von 6 Prozent, wobei man hier von Wachstum nicht reden kann. Auch die Zahlungsmoral ist im Juni das erste Mal in diesem Jahr wieder gestiegen. Doch aller vorsichtigen Euphorie zum Trotz stehen uns in einigen Bereichen die Auswirkungen der Krise noch bevor. Vor allem den Arbeitsmarkt wird es noch treffen, bedingt durch die noch steigende Zahl der Insolvenzen. Leider wird nicht jedes Unternehmen seine Tätigkeit über die Insolvenz hinaus fortführen.
Die Realität wird wie immer irgendwo zwischen Hoffen und Bangen liegen. Darüber hinaus bleibt abzuwarten, ob die Geschäftsbanken ihre derzeit rigide Vergabepolitik bei Krediten ändern und Unternehmen wieder Kapital für Investitionen zur Verfügung stellen.
Anregungen, wie Sie Ihr Unternehmen in der Krise auf Kurs halten, lesen Sie in diesem Newsletter. Viele Grüße aus Darmstadt
Martina Neumayr, Director Risk Management Solutions & Partner, D&B Deutschland
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